MENÜ
Filtern nach

Grinding Hub steht vor erfolgreicher Premiere

25. April 2022

Die Grinding Hub will sich als internationaler Treffpunkt der Schleiftechnik etablieren. Bereits zur Premiere sind 362 Aussteller aus 23 Ländern angemeldet.

Das Ziel ist klar definiert: „Die Grinding Hub ist eine gänzlich neue Veranstaltung mit dem Anspruch, das künftige Drehkreuz für die Schleiftechnik zu werden“, betonte Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), anlässlich der digitalen Grinding Hub Preview. Gemeinsam mit der Messe Stuttgart als Kooperationspartner und dem Schweizer Verband der Maschinen-, Metall- und Elektroindustrie Swissmem sowie der Schleiftagung mit dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen als ideellen Trägern bilde man ein starkes Team. „Und wir freuen uns sehr darauf, diese Messe zu organisieren – von der Branche für die Branche.“


 

362 Aussteller zur Premiere angemeldet

Die Grinding Hub soll nach Aussage der Veranstalter zum internationalen Treffpunkt der Schleiftechnik werden. Dazu gehört es, Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu zeigen, das heißt aus den Bereichen Technologien und Prozesse, Maschinenkonzepte, Automatisierung und Digitalisierung sowie Qualitätssicherung und der angrenzenden Peripherie. „Unsere aktuellen Ausstellerzahlen mit Stand vom 28. März können sich mehr als sehen lassen“, zeigte sich Martin Göbel, Leiter Messen im VDW, sehr zufrieden. „Insgesamt sind 362 Aussteller aus 23 Ländern angemeldet. Sie decken 38 Branchensektoren rund um die Schleiftechnik ab.“ Gunnar Mey, Direktor Messen und Events bei der Messe Stuttgart, ergänzte: „Die Grinding-Hub-Premiere findet in den Hallen 7, 9 und 10 im Westteil des Stuttgarter Messegeländes statt und es sind derzeit 17.643 m² Nettoausstellungsfläche belegt.“


 

Grinding Hub mit hybridem Konzept

Dem Messe-Slogan „Brings solutions to the surface“ will man mit zwei Sonderausstellungsbereichen gerecht werden: Im Grinding Solution Park Industrie und dem Grinding Solution Park Wissenschaft präsentieren Aussteller ihre neuesten Produkte und Projekte. „Damit schaffen wir den Spagat zwischen Wirtschaft und Forschung und tragen zu einer noch engeren Verzahnung beider Bereiche bei“, sagte Göbel. Auch kleinen und jungen Unternehmen wird mit der Start-up Area eine Plattform geboten. Zudem führt laut Göbel kein Weg an digitalen Angeboten vorbei. „Wir planen die Grinding Hub proaktiv mit einem hybriden Konzept und bieten im Vorfeld der Messe Web-Sessions an.“ Seit dem 29. März können Aussteller in 20-minütigen Vorträgen das Interesse ihrer Kunden wecken und einen Vorgeschmack auf das geben, was es später live vor Ort in Stuttgart zu erleben gibt. „Dies soll zum einen Kontakte binden und Leads generieren. Zum anderen soll mehr Sichtbarkeit geschaffen und die Reichweite international vergrößert werden“, betonte der Messeleiter. Zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Messe äußerte sich Dr. Schäfer: „Sie waren bis vor kurzem so gut wie lange nicht mehr – jetzt stehen wir durch den Krieg in der Ukraine jedoch vor deutlich gestiegenen Risiken.“ Damit meinte er weniger das direkte Geschäft mit Russland als vielmehr die Unsicherheiten durch die abermals gestörten Lieferketten und die hohen Preise für Energie und Rohstoffe.

 


 

Schleiftechnik macht rund 7 % der weltweiten Werkzeugmaschinenproduktion aus

Die Schleiftechnik ist international eine kleine, aber feine Branche mit einem Anteil von rund 7 % an der weltweiten Werkzeugmaschinenproduktion, die sich nach Schätzungen des VDW 2021 auf 69 Mrd. Euro belief. Deutschland hat im vergangenen Jahr Schleiftechnik im Wert von 805 Mio. Euro produziert. Nach vorläufigen Zahlen entsprach das einem Rückgang von 5 % im Vergleich zu 2020. Über vier Fünftel der Produktion gingen in den Export, der mit einem Rückgang von 8 % noch stärker gesunken ist. „Wir sind überzeugt, dass die Grinding Hub nach dem Einbruch im Jahr 2020 dazu beitragen kann, wieder Schwung in das internationale Geschäft zu bringen und den Austausch zwischen alten und neuen Partnern zu stärken. Der Bedarf an Informationen über neuste Entwicklungen ist riesig und die Grinding Hub die beste Plattform, diese Informationslücke zu schließen“, fasste der VDW-Geschäftsführer die Erwartungen zusammen.