Konsortial-Benchmarking: WZL kürt Unternehmen mit exzellenter Umsetzung eines systematischen Innovations- managements
Im Rahmen der Abschlusskonferenz des Konsortial-Benchmarkings „Driving Innovations“ am 18. März 2026 zeichnete das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen in Kooperation mit der Complexity Management Academy GmbH sowie mit einem hochkarätigen Industriekonsortium die fünf besten Unternehmen aus, denen es gelungen ist, mittels systematischem Innovationsmanagement ihre internationale Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit zu steigern. Ziel des Benchmarking-Projekts war es, besonders erfolgreiche Strategien, Werkzeuge, Methoden, Prozesse und Strukturen für ein systematisches Innovationsmanagement zu identifizieren. Für ihre herausragenden Leistungen wurden die Firmen Alfred Kärcher SE & Co. KG, CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, HÜBNER GmbH & Co. KG, Lohmann GmbH & Co. KG und Wilo SE als „Successful Practices 2026“ ausgezeichnet.

Die fünf Successful-Practice-Unternehmen haben gezeigt, wie Innovationsfähigkeit, wenn richtig gemanagt, dazu beitragen kann, langfristig auf der globalen Bühne zu bestehen.
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Günther Schuh
Die Ermittlung der „Successful Practices“ erfolgte in Zusammenarbeit mit einer Jury aus Expertinnen und Experten erfolgreicher internationaler Unternehmen, die zugleich das Konsortium des Projekts stellten. Mitglieder des Konsortiums waren die Firmen Endress+Hauser SE+Co.KG, Karl Mayer Textilmaschinen GmbH, Siemens AG, Syntegon Technology GmbH, Vaillant GmbH, Viega GmbH & Co. KG sowie WAGO Contact SA.
Zu Projektbeginn im Mai 2025 erarbeitete das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen in enger Zusammenarbeit mit der Complexity Management Academy GmbH und dem Konsortium zunächst die aktuellen Herausforderungen im Themenfeld. Diese Herausforderungen bildeten die Basis für eine detaillierte, schriftliche Fragebogenstudie. Die im Rahmen der Studie befragten Unternehmen gaben Antworten zu ihrem aktuellen Stand hinsichtlich ihres Innovationsmanagements. Hierbei wurden insbesondere die Schwerpunkte der strategischen Planung und systematischen Trendanalyse, der prozessualen und organisatorischen Verankerung sowie der verwendeten Tools und Methoden untersucht.
Insgesamt beteiligten sich über 100 Unternehmen an dem Benchmarking. Ein ausführliches Screening von 19 Top Performern ergab die neun aussichtsreichsten Kandidaten, welche den Konsortialpartnern während des „Review-Meetings“ im November 2025 anonymisiert vorgestellt wurden, um gemeinsam die gesuchten fünf Successful-Practice Unternehmen auszuwählen. Die Konsortialpartner besuchten die ausgewählten Unternehmen im Januar und Februar 2026 und diskutierten deren Strategien, Werkzeuge, Methoden, Prozesse und Strukturen für ein systematisches Innovationsmanagement vor Ort.
Während der Abschlusskonferenz am 18. März 2026 wurden die Projekterkenntnisse in Form von 12 Kernthesen für ein erfolgreiches Innovationsmanagement vorgestellt. Wie eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis aussehen kann, belegten die Beispiele der fünf Successful-Practice Unternehmen, welche in diesem Rahmen ihre Auszeichnung entgegennahmen.
Quelle | RWTH
