MENÜ
Filtern nach

ISBE: Verlässlicher Partner für die digitale Werkzeugfertigung

26. März 2026

Die Anforderungen an Unternehmen der Werkzeugfertigung haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Steigende Variantenvielfalt, kleinere Losgrößen, hoher Dokumentationsaufwand und zunehmender Fachkräftemangel treffen auf hochautomatisierte Maschinenparks und wachsenden Kostendruck. Gleichzeitig wächst der Anspruch, Prozesse transparent, stabil und reproduzierbar zu gestalten – ohne dabei die notwendige Flexibilität der Fertigung zu verlieren.

Digitale Werkzeugdaten von ISBE

In diesem Spannungsfeld unterstützt die ISBE GmbH Werkzeughersteller seit vielen Jahren als verlässlicher Partner. Der Anspruch ist dabei klar definiert: Softwarelösungen zu schaffen, die industrielle Realität abbilden. Die ISBE verbindet tiefes Prozessverständnis der Werkzeugfertigung mit moderner Softwarearchitektur und setzt bewusst dort an, wo Standardsysteme an ihre Grenzen stoßen.

Nähe zur Fertigung als Grundprinzip

Die Lösungen von ISBE entstehen aus der Praxis heraus. Sie orientieren sich an realen Abläufen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Auftrag über die Fertigung bis zur Qualitätssicherung. Ziel ist es, Komplexität beherrschbar zu machen, ohne sie zu nivellieren. Varianten, Sonderprozesse und betriebsspezifische Regeln werden nicht umgangen, sondern strukturiert und transparent abgebildet.

Statt isolierter IT-Werkzeuge stellt die ISBE flexible Softwarelösungen bereit, die bestehende Werkzeugschleifmaschinen, Messsysteme und ERP-Lösungen sinnvoll ergänzt. So entsteht ein durchgängiger Datenprozess, der operative Teams unterstützt.

Produkte mit technischem Mehrwert für die Werkzeugfertigung

Im Zentrum der ISBE-Lösungen steht nicht die klassische Prozessverfolgung, sondern die strukturierte Bereitstellung und Nutzung von Fertigungsdaten für Zerspanwerkzeuge entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel ist es, technische Anforderungen konsistent vom Werkzeuganwender über die Fertigung bis hin zur Qualitätssicherung abzubilden und nutzbar zu machen.

Ausgangspunkt bilden die Anforderungen des Endkunden: Geometrien, Toleranzen, Einsatzbedingungen oder standzeitrelevante Kriterien. Diese Informationen werden z.B. im ISBE TD Sketcher so aufbereitet, dass sie als belastbare Grundlage für die Auslegung des Werkzeugs dienen. Fertigung und Qualität arbeiten damit auf einer gemeinsamen, eindeutig definierten Datenbasis – unabhängig von Losgröße oder Variantenvielfalt.

Ein Beispiel für die praxisnahe Umsetzung dieses Ansatzes ist die Auslegung von Gewindewerkzeugen. Mit der Option TD Thread innerhalb der Softwaresuite TD WinNut lassen sich Gewindefräser, Gewindebohrer sowie Kordelverzahnungen vollständig geometrisch modellieren und für die Fertigung vorbereiten. Dabei wird nicht nur die Werkzeuggeometrie selbst berechnet, sondern auch das zugehörige Schleifscheibenprofil sowie die notwendigen Verfahrwege der Bearbeitung.

Gewindefräser

Durch die Berücksichtigung aller relevanten geometrischen Zusammenhänge können selbst komplexe Gewindeformen präzise berechnet werden. Dazu zählen neben klassischen Standard-Gewindeprofilen auch Sondergeometrien oder kundenspezifische Ausprägungen, die beispielsweise über DXF-Daten eingebunden werden können. Die Software kompensiert dabei automatisch geometrische Verzerrungen, die durch den Schleifprozess entstehen können.

Ein besonderer Vorteil liegt in der direkten Visualisierung: Die berechneten Geometrien lassen sich sowohl in 2D als auch in 3D darstellen und als Flächenmodell exportieren. Dadurch können Werkzeugformen bereits in der Auslegungsphase überprüft und anschließend direkt für die Produktion genutzt werden. Gleichzeitig entsteht eine klare und nachvollziehbare Datengrundlage für die Fertigung.

Für die Werkzeughersteller bedeutet dies eine deutlich höhere Prozesssicherheit bei der Auslegung von Gewindewerkzeugen. Komplexe Geometrien werden reproduzierbar berechnet, Fertigungsparameter bleiben transparent nachvollziehbar und Anpassungen können schnell und kontrolliert umgesetzt werden.

Partnerschaft statt Softwareprojekt

Was die ISBE auszeichnet, ist der partnerschaftliche Ansatz. Die Zusammenarbeit endet nicht mit der Inbetriebnahme einer Softwarelösung. Vielmehr werden die Softwareprodukte und -systeme gemeinsam mit den Kunden weiterentwickelt – entlang realer Anforderungen aus der Fertigung. Veränderungen im Produktportfolio, neue Kundenanforderungen oder organisatorische Anpassungen lassen sich so schrittweise und kontrolliert abbilden.

Für alle Unternehmen der Werkzeugfertigung bedeutet das Investitionssicherheit, planbare Digitalisierungsschritte und einen Partner, der industrielle Zusammenhänge versteht – technisch wie wirtschaftlich.

Fazit

Digitale Lösungen entfalten ihren Nutzen erst dann, wenn sie sich konsequent an der Realität der Werkzeugfertigung orientieren. Die ISBE GmbH steht für genau diesen Ansatz: Software, die Kontext kennt, Varianten zulässt und industrielle Regeln explizit macht. Als verlässlicher Partner unterstützt die ISBE ihre Kunden dabei, ihre Prozesse transparent, stabil und zukunftsfähig auszurichten.

 

Quelle | ISBE